Was passiert, wenn die NS-Vergangenheit eines Gegenstands enthüllt wird? Ob Raubkunst im Museum oder eine »Hitler-Glocke« im Kirchturm – historische Objekte tragen oft eine schwere Last. Wie gehen Museen und Kirchen mit dieser Verantwortung um? Und wie sieht zeitgemäße Erinnerungsarbeit aus, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt?
Konkrete Fallbeispiele geben Einblick in die investigative Suche nach jüdischen Voreigentümern von Kunstwerken und den Umgang mit NS-Symbolen in der Kirche. Wie verändert sich der Blick auf Kunstwerke und Sakralgegenstände nach ihrer Herkunftserforschung? Darüber diskutieren Anna Gürteler (Provenienzforscherin, Wilhelm-Hack-Museum) und Dr. Christoph Picker (Kirchenhistoriker und Direktor der Evangelischen Akademie der Pfalz). Die Moderation übernimmt Pfarrerin Susanne Schramm (Citykirche Ludwigshafen). Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie der Pfalz in Kooperation mit dem Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen und der Citykirche Ludwigshafen.
Termin: Donnerstag, den 19. November 2026 um 18.30 Uhr im Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, Berliner Straße 23, 67059 Ludwigshafen
Ansprechpartner Dr. Christoph Picker, Evangelische Akademie der Pfalz.

