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  • Stellungnahme

Adoptiere ein Stück Himmel

Die Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes, Christine Streichert-Clivot folgte der Einladung des Evangelischen Schulreferates am 13. April 2026, um sich von den Leitern des Evangelischen Schulreferates über den jüdischen Himmel informieren. Von links nach rechts: Pfarrer André Koch (Evangelische Kirche der Pfalz), Bildungsministerin Christine Streichert -Clivot, Pfarrer und Evangelischem Vorsitzenden derChristlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft(CJAS), Tim Jochen Kahlen (Evangelische Kirche im Rheinland) und Kirchenrat und Sprecher der LAGE Frank Matthias Hofmann. Foto: Evangelisches Schulreferat- Haus für religiöse Bildung.

Die Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes, Christine Streichert-Clivot folgte der Einladung des Evangelischen Schulreferates am 13. April 2026, um sich von den Leitern des Evangelischen Schulreferates über den jüdischen Himmel informieren. Von links nach rechts: Pfarrer André Koch (Evangelische Kirche der Pfalz), Bildungsministerin Christine Streichert -Clivot, Pfarrer und Evangelischem Vorsitzenden derChristlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft(CJAS), Tim Jochen Kahlen (Evangelische Kirche im Rheinland) und Kirchenrat und Sprecher der LAGE Frank Matthias Hofmann. Foto: Evangelisches Schulreferat- Haus für religiöse Bildung.

Der sogenannte "Himmel", die bemalte Decke der ehemaligen Synagoge in St. Ingbert. Heute "Haus der religiösen Bildung" und Sitz des Evangelischen Schulreferates. Foto: Hofmann, LAG Erinnerungsarbeit im Saarland

Der sogenannte "Himmel", die bemalte Decke der ehemaligen Synagoge in St. Ingbert. Heute "Haus der religiösen Bildung" und Sitz des Evangelischen Schulreferates. Foto: Hofmann, LAG Erinnerungsarbeit im Saarland

Die LAG Erinnerungsarbeit in Saarland unterstützt die Initiative unseres Sprechers Frank Matthias Hofmann, die er noch als Kirchenrat für die Evangelischen Kirchen in Saarland ergriffen hat: In dem Haus des jetzigen „Evangelischen Schulreferats-Haus für religiöse Bildung“ in der Josefsthaler Straße 22 in Sankt Ingbert gibt es einen „jüdischen Himmel“, der aus der früheren Zeit der dort einst bestehenden Synagoge stammt. Er liegt bisher hinter einer Zwischendecke. Dieser soll nun für die interessierte Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Bei der Verabschiedung von Frank Hofmann an 28. April 2026 in der Johanneskirche Saarbrücken gingen 400 Euro an Kollekte für diesen Zweck ein. Der Eigentümer des Hauses, die Protestantische. Pfarrpfründestiftung der Pfalz hatte das Haus saniert und konnte lediglich einige Vorbereitungen treffen, um eine Sichtbarmachung zu ermöglichen. Um das zu ermöglichen, sind etwa 35.000 Euro vonnöten. Mittlerweile hat sich unser LAGE-Mitglied, die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes der Sache angenommen und ist dabei, in Absprache mit der Pfründe in Speyer ein Spendenkonto einzurichten, um unter den Aktionsmotto „Adoptiere ein Stück Himmel“ die Sache weiter voranzutreiben. Die Synagoge bestand bis 1938 und musste dann unter den Druck des NS-Regines verkauft werden. Die Haussilhouette und Himmel stehen unter Denkmalschutz, der das Projekt bereits genehmigt hat. Auf den Fortgang des Erhalts eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse jüdischen Lebens in Saarland dürfen wir gespannt sein. Politiker konnten bereits für das Projekt gewonnen werden: Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer, Innenminister Reinhold Jost, Sozialminister Dr. Magnus Jung und Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot haben bereits Unterstützung zugesagt.

Unser Foto zeigt die Bildungsministerin, die sich von den Leitern des Evangelischen Schulreferates über den jüdischen Himmel informieren am 13. April 2026 ließ. Von links nach rechts: Pfarrer André Koch (Evangelische Kirche der Pfalz), Bildungsministerin Christine Streichert -Clivot, Pfarrer und Evangelischem Vorsitzenden derChristlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft(CJAS), Tim Jochen Kahlen (Evangelische Kirche im Rheinland) und Kirchenrat und Sprecher der LAGE Frank Matthias Hofmann. Foto: Evangelisches Schulreferat- Haus für religiöse Bildung.

Hofmann, LAG Erinnerungsarbeit im Saarland