LAGE nimmt teil

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LAG Erinnerungsarbeit im Saarland zu Gast bei der Mitgliederversammlung der LAG Erinnern und Gedenken Rheinland-Pfalz e.V.

er Sprecher der LAG Erinnerungsarbeit im Saarland und Dr. Walter Rummel, ehemaliger Leiter des Landesarchiv Speyer und neuer Vorsitzender der LAG Erinnern & Gedenken in Rheinland-Pfalz e.V.. Foto: LAG Erinnerungsarbeit im Saarland/Frank-Matthias Hofmann.
Präsidium der LAG Erinnern & Gedenken e.V. Rheinland-Pfalz bei der Mitgliederversammlung am 28.März 2026 in Trier. Von links nach rechts: Georg Mertes, Förderverein Hinzert; Dr. Franz-Josef Ratter, kommissarischer Vorsitzender der LAG Erinnern & Gedenken e.V. Rheinland-Pfalz, Ricarda Ahmetovic, Förderverein Hinzert; Dr. Gertrud Schanné-Raab, AG Zwangsarbeit Zweibrücken. Foto: LAG Erinnerungsarbeit im Saarland/Frank-Matthias Hofmann

Am Samstag, den 28.3.26, fand die diesjährige Mitgliederversammlung unserer rheinland-pfälzischen Schwesterorganisation im Domfreihof in Trier statt.
Auf dem Programm stand u.a. ein Bericht von Dieter Burgard über die Entwicklung des Erinnerungsortes „Frauenstraflager Flussbach“. Dort soll ein Erinnerungsort ähnlich wie im KZ in Hinzert entwickelt werden. Neben den Berichten aus den Arbeitskreisen Kommunikation, Qualitätsmanagement und Struktur, in denen u.a. das Design der neuen Webseite besprochen wurde, fanden Wahlen statt.
Der bisherige kommissarische Vorstand, Herr Dr. Franz Josef Ratter, wurde gebührend verabschiedet. Als neuer Vorsitzender des Vorstands wurde mit 30 Ja-Stimmen und keiner Nein-Stimme Herr Dr. Walter Rummel gewählt, der früher der Leiter des Landesarchivs in Speyer war. Als dessen Nachfolger im Vorstand wurde Prof. Matthias Bahr ebenfalls fast einstimmig gewählt. Unser Sprecher Frank-Matthias Hofmann gratulierte beiden und bot eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit an.
In seinem Grußwort ging Hofmann u.a. auf die von unserer LAGE beantragte Anti-Antiziganismus-Klausel in der saarländischen Verfassung und auf die Gründung des von der Ev. Kirche im Saarland angeregten „Runden Tisches Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm“ ein. Als er der Versammlung mitteilte, dass bei unserer Sprecher:innenwahl im Oktober 2025 fünf Frauen und vier Männer gewählt wurden, und dieses Leitungsgremium somit weiblicher und jünger geworden sei, wurde dies von den Anwesenden mit einem kräftigen Applaus bedacht. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Diskussion eines neu zu verleihenden Preises von „Erinnerung & Gedenken in Rheinland-Pfalz - Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten, Erinnerungsorte und -initiativen e.V.“ für Schüler:innen und Jugendliche, die sich um die Erinnerungsarbeit in Rheinland-Pfalz verdient machen. Welchen Namen dieser Preis tragen soll, soll bis Mitte des Jahres feststehen. Insgesamt wurden von den Anwesenden die guten Beziehungen zwischen den Schwesterorganisationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland immer wieder in höchsten Tönen gelobt. Für das Jahr 2027 hat man vereinbart, sich wieder mal zu einer Klausur zusammenzusetzen.

Frank-Matthias Hofmann, Sprecher LAG Erinnerungsarbeit im Saarland

Hofmann, LAG Erinnerungsarbeit im Saarland