"Runder Tisch zur Zukunft der Gedenkstätte Gestapolager Neue Bremm"- Anregung der Evangelischen Kirche im Saarland wird aufgegriffen
In einem Ministerratsgespräch Anfang 2025 haben die Evangelischen Kirchen im Saarland angeregt, einen "Runden Tisch zur Erinnerungsarbeit im Gestapolager Neue Bremm" einzurichten. In ihm sollten alle bisher dort handelnde Akteure, aber auch neu zu gewinnende Akteure beteiligt sein. Es sollte dadurch auch geklärt werden, wer auf Landesebene bei der Weiterentwicklung "den Hut aufhat".
Vor allem soll eine Gesamtkonzeption für die Arbeit an dieser Gedenkstätte, die auch unsere LAGE gefordert und die sich die Evangelische Kirche zu eigen gemacht hat, erstellt werden, um die räumliche, inhaltliche, finanzielle und personelle Ausstattung dieser für das Saarland zentralen Gedenkstätte zu diskutieren. Für den 26.Februar 2026 hat der Chef der Staatskanzlei, David Lindemann nunmehr diese Anregung aufgegriffen und zu diesem Runden Tisch eingeladen. Aus Sicht der Landesregierung bestünde-so heißt es im Einladungsschreiben, das neben der Ev. 'Kirche auch an die LAGE ging, eine hohe Notwendigkeit, diesen Gedenkort aufzuwerten, damit er seiner Rolle und auch dem Konzept der verpflichtenden Gedenkstättenbesuche von Schüler:innen im Saarland gerecht werden kann. Ziel sei es, den Opfern der Schreckensherrschhaft angemessen zu gedenken sowie der Öffentlichkeit, besonders aber den Schulklassen und jungen Menschen, dort ein gutes Bildungsangebot zu erschließen.
Das Evangelische Büro freut sich über diese positiv zu nennende Entwicklung und auch unsere LAGE hat einen maßgeblichen Anteil dazu beigetragen. Wir dürfen alle auf den Start und dann auch die Resultate diesen hoffentlich ambitioniert agierenden Runden Tisches gespannt sein. Für weitere Einzelheiten sei auf die hier angefügte Pressemitteilung des Evang. Büros vom 15.04.2025 verwiesen.
Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann, Leiter des Evangelischen Büros Saarland

