Zweibrücken bekommt eine weitere Gedenktafel
am Donnerstag, den 18. September 2025, um 13:00 Uhr auf dem Gelände des Helmholtz-Gymnasiums
Im Herbst 2024 wurde neben der Multifunktionshalle des Helmholtz-Gymnasiums in Zweibrücken eine Stolperschwelle zum Gedenken an die vor Ort eingesetzten Zwangsarbeiter:innen eingeweiht. Nun führen das Bündnis Buntes Zweibrücken, das Helmholtz-Gymnasium, der Historische Verein und die Stadt Zweibrücken ihre Bemühungen um eine angemessene Erinnerungsarbeit zugunsten dieser Menschen mit einer neuen Aktion fort.
Am Donnerstag, den 18. September wird um 13 Uhr eine dreisprachige Gedenktafel neben der Stolperschwelle eingeweiht, die zusätzliche Informationen zu dieser Opfergruppe des Dritten Reichs vermittelt. Die Tafel steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum ehemaligen Lager Ludwigschule (heutiges Helmholtz-Gymnasium), dem Arbeitsamt (heute Parkhaus), dem sog. „Kleinen Gefängnis“ (heute Parkplatz der Justiz) und dem Gerichtsgebäude im Schloss.
Bei der kleinen Feier wird die Beigeordnete und Kulturdezernentin Christina Rauch ein Grußwort sprechen. Frey Poschkamp, Schüler des Helmholtz-Gymnasiums, sowie Dr. Gertrud Schanne-Raab als Vertreterin des Bündnisses Buntes Zweibrücken erinnern in weiteren Wortbeiträgen an das Schicksal der Zwangsarbeiter:innen in Zweibrücken. Überdies lädt ein QR-Code auf der Tafel dazu ein, sich tiefergehend mit der Thematik zu beschäftigen.
