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3. Sep
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App "Orte der Erinnerung" verfügbar

Startbildschirm der App "Orte der Erinnerung"(OdE)

Eine neu entwickelte App zu Erinnerungsorten der NS-Zeit in Saarbrücken empfiehlt sich als Begleiter auf dem Rundgang durch die Saarbrücker Innenstadt – nicht nur für Schülerinnen und Schülern

 

Die Route der App „Orte der Erinnerung“(OdE): NS-Erinnerungsorte in Saarbrücken“ führt von Hauptbahnhof zur neuen Synagoge am Beethovenplatz. Die App erweiterte diesen Weg vom Standort der ehemaligen Synagoge in der Futterstraße um den Rathausvorplatz, den Rabbiner-Rülf-Platz und dem Willi-Graf-Ufer, das Staatstheater, dem ehemaligen Gautheater Saarpfalz und den Schlossplatz mit dem Platz des Unsichtbaren Mahnmals und dem Schloss als ehemaligem Sitz der Gestapo.

Die App besteht aus zehn Stationen, die Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus, aber auch die Akzeptanz des NS-Regimes an der Saar bezeugen.  Die App empfiehlt sich auch als Begleitung einer Gruppe auf ihrem Weg vom Saarbrücker Hauptbahnhof zum Schloss zum dort im Anbau untergebrachten Historischen Museum Saar.

Der Aufbau der App gibt kompakte Informationen zum jeweiligen Ort sowie historische Fotos (schließlich sind die Nutzenden direkt mit der aktuellen Ansicht des jeweiligen Ortes konfrontiert) aus den 1930er Jahren. Die Fotos, Audios, Texte der App können auch jeweils separat im Unterricht genutzt werden.

Die AG Schule und Erinnerungsarbeit in LAG Erinnerungsarbeit im Saarland hat die App erarbeitet.

Deren Inhalte wurden von Fabian Müller, Adolf-Bender-Zentrum St. Wendel und Dr. Sabine Graf, Landeszentrale für politische Bildung erstellt und redaktionell bearbeitet. Dr. Eva Kell, Lehrbeauftragte für Geschichtsdidaktik übernahm die didaktische Beratung.

Dr. Burkhard Jellonnek, Leiter der AG Schule und Erinnerungsarbeit sowie Leiter des Landesinstituts für Pädagogik und Medien(LPM) sorgte dafür, dass das LPM die Kosten für die Programmierung der App trug. Die App wurde von der in Dudweiler ansässigen Agentur Eurokey hergestellt.

Die historischen Fotos wurden von Ruth Bauer, Stadtarchiv Saarbrücken und Dr. Peter Wettmann-Jungblut vom Saarländischen Landesarchiv sowie dem Historischen Museum Saar zur Verfügung gestellt.

Zudem begleiten die Stationen  Audios, in denen Zeitzeug*innen zu Wort kommen oder Auszüge aus historischen Quellen vorgelesen werden. Diese wurden von Armin Schmitt und Rainer Veeck, beide LPM eingesprochen und von Hans-Dieter Geid, ebenfalls LPM, produziert. 

 

Die App „Orte der Erinnerung“(OdE): NS-Erinnerungsorte in Saarbrücken“ ist kostenlos über die App-Stores abrufbar.