Vortrag "Hitlers Hofstaat - Der innere Kreis im Dritten Reich und danach" - von Dr. Heike B. Görtemaker

„Wenn Sie abziehen, was Politik an ihm ist, bleibt wenig oder nichts“, urteilte Ian Kershaw über Hitler, für Alan Bullock war er ein „Entwurzelter ohne Heim und Familie“ und Joachim Fest behauptete: „Ein Privatleben hatte er nicht.“ Doch damit gingen seine Biografen der Selbstinszenierung Hitlers auf den Leim. Hitler war kein einsamer, unnahbarer Diktator. Seit seinem Aufstieg in der NSDAP scharte er einen loyalen Kreis um sich, der nach der nationalsozialistischen Machtübernahme die Züge eines regelrechten Hofstaats annahm. Er produzierte Vertrauensleute, die Hitler politisch nutzen konnte. Und er stellte eine verschworene Gemeinschaft dar, deren kleinster gemeinsamer Nenner im Antisemitismus bestand. Hier wurde gefeiert, geschmeichelt – und integriert. Doch wer gehörte zu diesem innersten Kreis um Hitler? Welche Funktion erfüllte er? Und wie beeinflusste er das Geschichtsbild nach 1945? Heike B. Görtemaker wird in ihrem Vortrag – auf der Basis bislang unbekannter Quellen – Hitlers privates Umfeld beleuchten und zeigen, wie der Hofstaat Hitler zu dem machte, der er war.

 

Datum: 10.05.2021, 18:00 Uhr

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Zielgruppen

  • Jugendliche (14 - 17 Jahre)
  • Junge Erwachsene (18-27 Jahre)
  • Erwachsene
  • Lehrer_innen
  • Pädagogische Fachkräfte
  • Wissenschaftler_innen
  • Archivar_innen
  • Akteur_innen Erinnerungsarbeit

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Wir sind eine gemeinnützige Einrichtung der politischen Erwachsenenbildung, die für Menschen aus allen Lebensbereichen bildungspolitisch tätig ist. Wir möchten mit unserer Arbeit demokratische Ideen in die Gesellschaft tragen, Menschen für die Bedeutung demokratischer Werte sensibilisieren, Orientierung bieten in einer zusehends komplizierter werdenden, digitalisierten Welt. Zudem vermitteln wir Tipps und Tricks für gesellschaftliches Engagement, bringen Menschen zusammen, versuchen Diskussionen anzustoßen und eine Brücke zwischen künstlerischer Form und inhaltlicher Botschaft zu schlagen. Mit unseren historisch-politischen Exkursionen (KZ Natzweiler, Schlachtfeld von Verdun, "KZ Hinzert", "Auf den Spuren des NS in Saarbrücken", aber auch mit der Fahrt zum Bergbaugelände Wendel) möchten wir junge Menschen für Geschichte sensibilisieren und ihnen die Bedeutung für das Heute aufzeigen. Die verschiedenen Veranstaltungsformate verstehen wir als Elemente lebendiger Demokratie.


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