Publikation: NS-»Rassenhygiene« im Raum Trier


Die Erforschung von Zwangssterilisationen und Patientenmorden während der NS-Zeit ist in den letzten Jahrzehnten in den Fokus der Zeitgeschichtsforschung gerückt. Während die Makroebene des Deutschen Reiches mittlerweile sehr gut erforscht ist, fehlen für viele Regionen des Reiches quellengestützte Arbeiten. Die vorliegende Untersuchung analysiert die Umsetzung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses im katholisch geprägten Trierer Raum. Dabei steht das gesamte Verfahren von der Anzeigetätigkeit bei den Gesundheitsämtern über die Tätigkeit des Erbgesundheitsgerichtes bis zur Durchführung der beschlossenen Unfruchtbarmachung im Fokus.

Des Weiteren untersucht die Studie die Verflechtung der katholischen Heil- und Pflegeanstalt in Trier in das Anstaltssystem der ehemaligen Rheinprovinz. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei in der erstmaligen systematischen Aufarbeitung des Schicksals von über 500 Patienten, die zu Beginn des Zweiten Weltkrieges aus dieser Anstalt verlegt wurden.

 

Titel : NS-»Rassenhygiene« im Raum Trier

Untertitel: Zwangssterilisationen und Patientenmorde im ehemaligen Regierungsbezirk Trier 1933–1945

Urheber: Klein, Matthias

ISBN-13: 9783412516475

Verlag: Böhlau

Preis: 50,00 EUR (Hardcover)

Seiten: 394

Reihe: Rheinisches Archiv, Bd. 161

Zielgruppen

  • Wissenschaftler_innen
  • Archivar_innen
  • Akteur_innen Erinnerungsarbeit

Projekt "Digitaler Erinnerungsatlas der Großregion"


Anschrift

    Universität Trier, Uniiversitätsring 15
    54296 Trier

    0651/201-3331 (Thomas Grotum)
    0651/201-2179 (Thomas Grotum)
    erinnerung@uni-trier.de
     


Angebotsformen

  •  Vorträge
  •  Seminare/Workshops


 Wissenschaft 

redaktionell verantwortlich: Grotum (tgrotum)


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